Umkehrosmose/Membrantechnik

Für Laborgeräte, für verschiedene medizinische und technische Anwendungen sowie im Food- und Near-Food-Bereich wird oft keim- und schadstoffarmes Wasser z.B. für die Spülung hochwertiger Oberflächen benötigt. Insbesondere da gesetzliche Verordnungen und Bestimmungen immer striktere Anforderungen stellen. Wasser zum Rückverdünnen von Fruchtsaftkonzentraten darf kein Nitrat aufweisen, für das Einmachen von Konserven oder für Babynahrung ist ein hoher Reinheitsgrad des Wassers zwingend und bei der Flaschenreinigung hängt die mikrobiologische Qualität der Flasche vom Endausspülwasser ab. Hygienevorschriften gibt es auch für das "Gewerbliche Geschirrspülen" (SVGG, Merkblatt 10): "Gespülte Gläser dürfen weder manuell nachgetrocknet noch „poliert" werden, um den erzielten Reinigungserfolg nicht durch erneutes Aufbringen von Keimen zu gefährden."

Bei der Umkehrosmose wird das Wasser unter hohem Druck durch eine Membrane gepresst. Während die Wassermoleküle die Membrane durchqueren können, bedeutet diese für die «Problemverursacher» Endstation. Also OUT für die Salze, organischen Verunreinigungen, Partikel und Keime. Die Umkehrosmose entfernt so weitgehend Viren und Bakterien, organische Verunreinigungen und Substanzen, die Farbe, Geschmack und Geruch des Wassers verändern. Das Ergebnis ist Reinwasser.

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