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Clever sparen in der kalten Jahreszeit

10 einfache Energiespartipps zum effizienten Heizen

16.10.2013 9:00   Mondsee

Der Sommer geht zu Ende und damit auch die heizfreie Jahreszeit. Sobald die Heizperiode näher rückt, entfacht vielerorts die gleiche Diskussion: Wie halten wir die Energiekosten möglichst gering? Automatisch stellen sich Fragen wie „Ist es besser, zum Lüften das Fenster zu kippen oder weit zu öffnen?“ oder „Wie warm muss es im Wohnzimmer sein, um gemütlich auf dem Sofa zu entspannen?“. Mit den Heizspartipps von BWT, Europas Nummer 1 im Bereich der Wassertechnologie, können Haushalte mit einfachen Mitteln die Energiekosten senken.

 

Heizspartipp 1: Heizungswasser aufbereiten

Bereits ein Millimeter Kalkablagerung in Heizungsanlagen bedeutet zehn Prozent mehr Energiekosten. Kalk in der Anlage ist dafür verantwortlich, dass einzelne Heizkörper und Rohre nicht mehr vollständig von heißem Wasser durchflossen werden und sich die Heizeffizienz verringert. Der Ursprung dieser Ablagerungen ist das Leitungswasser, mit dem viele Anlagen befüllt sind. Deshalb ist es ratsam, das Heizungswasser mit dem AQA therm-Heizungsschutzprogramm von BWT aufzubereiten. Wasser-inhaltsstoffe, die Ablagerungen und Korrosion verursachen, werden mit diesem salzarmen, natürlichen Heizungswasser – ohne den Einsatz von Chemie – reduziert. Das ist nicht nur entscheidend für den Wirkungsgrad der Anlage, sondern wird auch von führenden Heizkessel- und Pumpenherstellern empfohlen.

 

Heizspartipp 2: Jedes Grad zählt

Wer die Raumtemperatur senkt, kann kräftig sparen: Bereits ein Grad weniger verringert die Energiekosten um sechs Prozent. Wird die Temperatur beispielsweise von 23 auf 18 Grad Celsius gesenkt, verringern sich die Heizkosten um 30 Prozent. Als Richtwert gilt: Im Wohnbereich sollte die Temperatur bei 20 Grad liegen, in der Küche, wo Spülmaschine, Herd und andere Elektrogeräte „mitheizen“, genügen 18 Grad und im Schlafzimmer 17 Grad. Entscheidend ist aber natürlich die persönliche Wohlfühltemperatur.

 

Heizspartipp 3: Thermostate verwenden

Wer mit Thermostaten arbeitet, kann ebenfalls kräftig sparen: Einmal eingestellt, wärmen sie Räume, wie beispielsweise das Badezimmer, zur gewünschten Uhrzeit auf. So kann der kostenintensive Heizlüfter gespart werden, denn Heizen mit Strom ist teurer als jede andere Form der Wärmegewinnung: Für einen 2.000-Watt-Heizlüfter fallen in einer Heizperiode Stromkosten um 80 Euro an.

 

Heizspartipp 4: Regelmäßiger Heizungscheck

Der Heizungscheck durch einen Installateur sorgt dafür, dass ein wirtschaftlicher Betrieb der Heizungsanlage gewährleistet ist. Der Fachmann kann ebenfalls Tipps zum Sparen geben und beispielsweise den Einbau der AQA therm-Heizungswassergruppe durchführen.

 

Heizspartipp 5: Heizung entlüften

Werden Heizkörper nicht mehr richtig warm oder gluckert es in den Rohren, muss die Heizanlage entlüftet werden. Dazu ist kein Fachmann nötig – diese Aufgabe ist schnell selbst erledigt: Einfach die Entlüftungsschraube mit einem speziellen Schlüssel öffnen und so lange Luft entweichen lassen, bis Heizwasser austritt. Im Anschluss sollte der Wasserdruck der Anlage kontrolliert werden.

 

Heizspartipp 6: Heizkörpernischen dämmen

Hauswände hinter Heizkörpern sind vielfach dünner und verursachen so einen besonders großen Wärmeverlust. Die Nischen hinter Heizkörpern sollten deshalb mit Dämmstoffen isoliert werden. Gut befestigt hinter den Heizkörpern reflektieren sie die Wärme in den Raum und verhindern, dass zu viel Energie durch die Wand verschwindet.

 

Heizspartipp 7: Heizkörper freiräumen

Zugestellte Heizkörper können ihre Wärme nicht frei an die Raumluft abgeben. So verhindern beispielsweise Gardinen, Decken oder große Möbelstücke die optimale Wärmeverteilung. Die Folge: Es kommt zum Wärmestau und die Heizkosten steigen um bis zu fünf Prozent. Deshalb sollten alle Heizkörper stets freigeräumt stehen.

 

Heizspartipp 8: Richtig lüften

Wer seine Fenster dauerhaft „auf Kipp“ stehen hat, der wirft sein Geld sprichwörtlich aus dem Fenster. Besser ist es, öfter kurz und kräftig mit Durchzug zu lüften. Zehn Minuten genügen aus, um die Luft einmal komplett auszutauschen. Gar nicht zu lüften, ist übrigens keine Lösung: Bleibt der Austausch der feuchten Luft aus, droht Schimmel.

 

Heizspartipp 9: Andere Zimmer nicht mitheizen

Viele denken, sie können durch das Mitheizen eines Zimmers Heizenergie in einem anderen einsparen. Diese Annahme stimmt nicht − das Gegenteil ist der Fall: Die Heizung muss über ihre tatsächliche Auslegung hinaus wesentlich mehr Energie aufwenden. Deshalb sollte die Zimmertür geschlossen sein und das Nachbarzimmer auf die gewünschte Temperatur beheizt werden.

 

Heizspartipp 10: Fenster und Türen abdichten

Undichte Fenster und Türen sind der Grund, dass Kälte und Feuchtigkeit in die Wohnung eindringen. Das Resultat: Mehr Energie wird benötigt, um die Wohnung warm zu halten. Wer Fugen und Ritzen an Fenster- und Türrahmen verschließt, kann deshalb viel Energie einsparen. Dafür sind Dichtungsprofile notwendig, die günstig zu haben sind und mit etwas Geschick problemlos selbst angebracht werden können. Die Ersparnis liegt hier bei rund 25 Prozent.

 

Mehr Informationen zur Heizungswasseraufbereitung unter www.bwt.at oder telefonisch: 06232/5011-1010.

 

 

 

Als Richtwert gilt: Im Wohnbereich sollte die Temperatur bei 20 Grad Celsius liegen.

 

 

Mit einfachen Tipps lässt sich beim Heizen Energie und bares Geld sparen.