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BWT stärkt Bilanz

7.8.2009 6:00   Mondsee
  • Umsatz 200,0 mio. € (-7,3%)
  • EBIT 18,4 mio. € (-11,7%)
  • Nettoergebnis 16,8 mio. € (+10,7%)
  • Gearing 12,1%, eigenkapitalquote 51,1%

 

„Wir waren auch im zweiten Quartal gut unterwegs. Mit neuen Produkten und bereits im Vorjahr eingeleiteten Kostensparmaßnahmen konnten wir unsere Ertragslage auf gutem Niveau halten. Gleichzeitig haben wir unsere Bilanzstruktur nochmals verbessert und die Verschuldung erneut reduziert,“ kommentiert Andreas Weißenbacher, Vorstandsvorsitzender der BWT-Gruppe das Ergebnis des ersten Halbjahres 2009.

Im ersten Halbjahr 2009 hat die BWT-Gruppe einen konsolidierten Konzernumsatz von 200,0 Mio. € erzielt und damit das Vorjahresergebnis um 7,3% unterschritten. Damit hat sich der Trend des ersten Quartales mit einem Rückgang von 7% auch im zweiten Quartal bestätigt.

Insgesamt ist der Umsatz im Point-of-Entry-Bereich in den ersten sechs Monaten um 11,4% zurückgegangen. Das sehr erfreuliche Plus bei den „BWT water & more“-Kaffeemaschinenfiltern und bei Wasserspendern hat den Point-of-Use-Umsatz kumuliert um 17% gesteigert.

Im operativen Ergebnis wurde auch im 2. Quartal der Ergebnisrückgang aus den niedrigeren Umsätzen durch eine bessere Bruttomarge und durch die Kostensparmaßnahmen deutlich reduziert. Das EBIT lag daher nach sechs Monaten mit 18,4 Mio. € um 11,7% unter dem Vorjahr, im 2. Quartal betrug der Rückgang nur mehr -7,1% oder 0,9 Mio. €.

Durch den Verkauf einer Finanzbeteiligung mit einem außerordentlichen Ertrag von 4,5 Mio. € hat sich das Finanzergebnis in den ersten sechs Monaten von -0,5 Mio. € im Vorjahr auf +3,2 Mio. € verbessert.

Das Ergebnis vor Steuern lag im ersten Halbjahr 2009 bei 21,6 Mio. € und verbesserte sich damit um 6% gegenüber dem Vorjahreswert von 20,4 Mio. €. Das Periodenergebnis vor Minderheitsanteilen betrug nach 6 Monaten 16,8 Mio. € gegenüber 15,2 Mio. € im Vorjahr (+10,7%). Im zweiten Quartal lag das Konzernergebnis mit 12,5 Mio. € um 31,4% über dem Vorjahr (9,5 Mio. €). Die Ergebnisanteile von Minderheiten wirken sich nur minimal auf das Konzernergebnis aus. Das Ergebnis je Aktie errichte 0,96 € gegenüber 0,85 € im Vorjahr.

Trotz des niedrigeren Cashflows aus dem Ergebnis hat sich der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit dank des niedrigeren Working-Capital-Bedarfes (v.a. Vorräte und Lieferforderungen) von +1,1 Mio. € auf +13,9 Mio. € erhöht. Das Gearing betrug damit nur mehr 12,1% gegenüber 32,1% zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres und 18,8% zum 31.12.2008. Die BWT-Konzernbilanz weist eine neuerlich verbesserte Eigenkapitalausstattung von 51,1% der Bilanzsumme aus, zum 31.12. des Vorjahres betrug sie 49,0% und am 30.6.2008 44,4%.

Der Mitarbeiterstand ist im Vergleich zum 30.6.2008 bzw. zum 31.12.2008 von jeweils 2.389 Personen auf 2.345 Personen gesunken.

Ausblick: Einstieg in das Pharmawasser-Geschäft als strategische Chance für BWT

Am 14. Juli 2009 gab der BWT-Vorstand bekannt, dass die BWT-Gruppe vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung der Aktionäre am 10. August 2009 und der kartellrechtlichen Genehmigung um etwa 35 Mio. € die Pharmawasser-Aktivitäten der ebenfalls an der Wiener Börse notierten Christ Water Technology-Gruppe übernehmen wird. Die Übernahme des mit 200 Mitarbeitern betriebenen Pharmawasser-Geschäfts soll ab 2010 ca. 35 Mio. € zusätzlichen Jahresumsatz bringen und wird in diesem und im nächsten Geschäftsjahr voraussichtlich nur eine geringe Ergebnisauswirkung haben.
Andreas Weißenbacher: „Das neue Pharmawasser-Geschäft wird unsere Technologien bis zum Point-of-use bereichern und bedeutend zum nachhaltigen Wachstum der BWT beitragen. Die stark schwankenden und regional sehr unterschiedlichen Marktbedingungen verlangen unterdessen sehr kurzfristige, flexible Entscheidungen. Wir werden gemeinsam mit unseren einsatzfreudigen Mitarbeitern weiterhin konzentriert daran arbeiten, die negativen Auswirkungen der Wirtschaftslage auf die Ertragslage der Gruppe so gering als möglich zu halten.“

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