Wasser

Wasser - Die Wachstumstreiber

 

„Wasser ist Lebenselixier und unternehmerische Aufgabe für die BWT als börsenotierte Konzerngruppe. Globale Trends bestimmen den Wassermarkt und bieten der BWT über Jahrzehnte einzigartige Wachstumschancen.”

SAM Sustainable Asset Management AG, „Zukunftsmarkt Wasser“, Dezember 2007

Die Weltbevölkerung nimmt weiter zu
Die heutige Weltbevölkerung von rund 6,6 Milliarden Menschen wird nach Schätzungen der UNO auf 9,2 Milliarden im Jahr 2050 wachsen. Aufgrund des steigenden durchschnittlichen Wasserverbrauchs pro Kopf, derzeit 625m3 pro Jahr, wird der Wasserverbrauch überproportional steigen. 



Immer mehr Menschen leben in Städten
Nicht nur die Anzahl der Millionenstädte ist von 86 im Jahr 1950 auf 387 im Jahr 2000 gestiegen, auch die Größe. In den größten 100 Städten leben im Durchschnitt mehr als 6 Millionen Menschen. Laut UNO müssen in den nächsten 8 Jahren über 900 Millionen Menschen an eine funktionierende Trinkwasserversorgung angeschlossen werden und über 1 Milliarde an eine Abwasserreinigung, um das Milleniumsziel einer Halbierung an Menschen mit ungenügendem Zugang zu einer sicheren Trinkwasserversorgung bis 2015 zu erreichen.

Der Bedarf an Nahrungsmitteln steigt
Die FAO geht davon aus, dass im Jahr 2030 die Nachfrage nach Nahrungsmitteln um 55% höher sein wird als 1998. Insbesondere Fleischprodukte weisen eine massive Wasserintensität aus.



Verstecktes Wasser in der Nahrung





Die Ressourcen werden übernutzt
Einige einst mächtige Flüsse führen nur noch einen Bruchteil der früheren Wassermenge und in manchen Regionen sinken die Grundwasserspiegel kontinuierlich ab. Die Wasserübernutzung („Freshwater Stress“) hat lokal dramatische Folgen.


Überalterung der Infrastruktur
In den Industriestaaten wurden bereits Anfang des 20. Jahrhunderts Versorgungsnetze aufgebaut. Trinkwasser- und Abwasserleitungen haben eine Lebensdauer von 60 bis 80 Jahren und sind in vielen Fällen an das Ende ihrer Funktionstüchtigkeit angelangt.


Steigende Ansprüche an die Wasserqualität
In vielen Ländern leidet die Bevölkerung nicht nur darunter, dass zu wenig Wasser zur Verfügung steht, sondern auch, dass dieses eine ungenügende Qualität aufweist. Nitrate, Arsen, Schwermetalle, Bakterien belasten Oberflächen und Grundwässer und können zu schwerwiegenden Krankheiten bis zum Tod führen.


Neue Schadstoffe im Wasser
Untersuchungen in der Schweiz haben gezeigt, dass trotz des Baus von Kläranlagen weiterhin problematische Chemikalien in die Gewässer gelangen. Toxische Stickstoffverbindungen wie Nitrit und Ammonium, Pestizide und Nitrate tauchen bei starken Regenfällen verstärkt in den Ausläufen der Kläranlagen auf. Ein weiteres Problem sind immer neue Stoffe und Verbindungen und hormonaktive Substanzen.

Das Gesundheitsbewusstsein nimmt zu
Für viele Menschen ist Wasser auch ein Lifestyle-Produkt. In Deutschland stehen dem Verbraucher heute rund 500 Markenwässer zur Auswahl.


In Nordamerika und Europa ist der Pro-Kopf-Konsum abgefüllten Wassers zwischen 1997 und 2004 um 60% gestiegen, in Südamerika und Asien hat er sich mehr als verdoppelt.


Viele Menschen trinken dort abgefülltes Wasser, weil sie die Qualität des normalen Trinkwassers als ungenügend erachten.


Klimawandel

In den nächsten Jahrzehnten wird sich der globale Wasserhaushalt in vielen Regionen spürbar ändern. Laut dem „Intergovernmental Panel on Climate Change“ werden sich Dürregebiete weiter ausbreiten, schwere Niederschlagsereignisse zunehmen und Gletscher und Schneegebiete abnehmen. Zwischen 1985 und 2000 hat die Ausdehnung der Gletscher im Alpenraum bereits um 22% abgenommen.

BWT Kalender

Vom 02.-06.09.2010 können Sie die BWT Group & CHRIST AQUA auf der Bauen und Modernisieren in Zürich (Schweiz) besuchen.
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